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Wecken Sie mit uns die Begeisterung für den Klimaschutz!

WissenschaftlerInnen gesucht:

Motivieren wir SchülerInnen zu klimafreundlichem Denken und Handeln!

Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck führt, gemeinsam mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis, seit mehr als vier Jahren das Projekt k.i.d.Z.21-Austria durch.

Zentrale Phase des Projekts  bildet die sogenannte „Alpine Research Week“, in der SchülerInnen die Indikatoren für die Folgen des Klimawandels im Hochgebirge selbst erforschen. Im Sinne der Inter- und Transdisziplinarität nähern sich die SchülerInnen der Thematik des Klimawandels und dessen Folgen dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und treten dazu mit ExpertInnen aus relevanten Natur- und Sozialwissenschaften in Dialog.

Im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekts „k.i.d.Z.21-Austria“  wächst das Projekt zu einer gesamt-österreichischen Initiative im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung heran: mit jedem Jahr beteiligen sich mehr Schulen am Projekt. Darüber hinaus werden jedes Jahr neue k.i.d.Z.21-Exkursionsstandorte ausgearbeitet (Obergurgl im Ötztal, Heiligenblut an der Pasterze, Schladming am Dachstein, etc.), die für SchülerInnen und WissenschaftlerInnen ideale Rahmenbedingungen zum gemeinsamen Forschen ermöglichen. Das Netzwerk von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis, die an k.i.d.Z.21-Projekten mitwirken bzw. Lust haben, dies in Zukunft zu tun, wächst kontinuierlich.

Auch Sie können sich beteiligen!

Wir benötigen die Unterstützung von WissenschaftlerInnen aus ganz Österreich die sich gerne mit motivierten jungen SchülerInnen und dem Thema des Klimawandels in alpinen Regionen austauschen möchten! Die Alpine Research Week im Hochgebirge und der Dialog zwischen Jugend und Wissenschaft innerhalb der Forschungsstationen bieten die Chancen einer großen Bereicherung für alle Beteiligten. Das äußert sich unter anderem auch dadurch, dass viele unserer nationalen und internationalen ExpertInnen das Projekt nun schon seit vielen Jahren begleiten und sehr Positives davon zu berichten wissen:

“Das Projekt k.i.d.Z.21 war und ist für mich ein Beispiel dafür, wie man Umweltprobleme angehen muss ” (Prof. Dr. Mojib Latif, beteiligter Experte im Schuljahr 2012/13).

“Das Projekt macht Ethik für SchülerInnen konkret erfahrbar: Es geht nicht darum, den moralischen Zeigefinger zu erheben, sondern strukturiert und im gemeinsamen Austausch über ethische Ungewissheiten unserer Zeit nachzudenken“ (Mag. Christian Dürnberger, beteiligter Experte seit dem Schuljahr 2013/14)

“Der Kick-off Workshop, an dem ich mitwirkte, war für mich eine Bereicherung, weil ich mit aufgeschlossenen, engagierten und gut informierten SchülerInnen arbeiten konnte, die sich mit großem Interesse und strukturiertem Wissen beteiligten” (Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, beteiligter Experte im Schuljahr 2014/15).

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie mit Ihren Erfahrungen und Ihrer Expertise das Projekt bereichern würden und Lust haben mit Jugendlichen in Dialog zu treten.

Um was geht es inhaltlich und  was muss ich vorbereiten?

An den mehrtägigen Forschungsaufenthalten im Hochgebirge im Juni und Juli werden Forschungsstationen zu den Themenbereichen „Gletscher“, „Vegetation“, „Tourismus“, „Limnologie und „Umweltethik“ durchgeführt.  Dafür wurden vom Team der Universität Innsbruck Konzepte und Materialien entwickelt, die sich im Dialog mit den sich beteiligenden ExpertInnen und aus ihren Erfahrungen bei der praktischen Durchführung stetig weiterentwickeln. Die Konzepte geben den Forschungsstationen eine gewisse Struktur, wollen aber gleichzeitig viel Raum für forschend-entdeckendes Lernen und eigenständigen Konstruktionsleistungen von Seiten der SchülerInnen gewähren. Die Konzepte lassen zudem genug Spielraum zur Weiterentwicklung, Anpassung und Schwerpunktsetzung von Seite des/der beteiligten Experten/Expertin.  Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Wer kann sich melden?

WissenschaftlerInnen aller Disziplinen, die sich im weiteren Sinn mit einem der oben genannten Themen beschäftigen und Freude und Interesse am Austausch mit Jugendlichen haben. Der Aufruf richtet sich auch an Master-Studierende, die an Ihrer Master-Arbeit in einem verwandten Bereich arbeiten.

Selbstverständlich wird Kost und Logis von den beteiligten Schulklassen für Sie übernommen – es fallen für Sie also keine Kosten an!

Falls Sie Interesse haben, an einem unserer Projekte mitzuwirken, freuen wir uns, wenn Sie sich bei Stefan Ropac vom Climate Change Center Austria (stefan.ropac@ccca.ac.at) melden. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter:  http://kidz.ccca.ac.at/

Eine Interessensbekundung bedeutet erstmal keine Verbindlichkeit zur Teilnahme an einer der Gebirgswochen, sondern erlaubt es uns, Sie als interessierte/n ExpertInnen in unseren Pool aufzunehmen und Sie über konkrete Möglichkeiten der Teilnahme zu informieren.