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Was machen wir Menschen mit der Erde?

Online-Diskussion am Montag, 14. Juni 2021, um 18:00 Uhr (Englisch auf univie.ac.at)

Achim Steiner, Administrator des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), diskutiert mit

Wissenschafter*innen der Universität Wien und weitere Expert*innen über die notwendige Transformation, um unser soziales und globales System zu stärken – so, dass auch in Zukunft wir Menschen und unser Planet gedeihen können.

Das Zeitalter der Menschen, das sogenannte Anthropozän, konfrontiert uns mit sehr ernsten Zukunftsfragen. Die verheerenden Folgen der COVID-19-Pandemie beanspruchen weltweite Aufmerksamkeit, während andere überlagerte Krisen – vom Klimawandel hin zu zunehmender Ungleichheit – einen hohen Tribut fordern und aufzeigen, wie eng das planetare mit dem sozialen Ungleichgewicht verwoben ist. Auf diesem Scheideweg stellen sich viele Fragen: Wie können wir neue Wege beschreiten, die das menschliche Wohlergehen erhöhen, Armut eingrenzen und Frieden stiften und dabei unseren Planeten weniger belasten?

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) rief in seinem kürzlich veröffentlichten [2020 Human Development Report] (http://report.hdr.undp.org/) zu einer Neustrukturierung des Fortschritts auf und tritt für eine große Transformation unserer Arbeits-, Lebens- und Kooperationsweisen ein. Im Report wird der neue, an die Belastungen der Erde angepasste Human Development Index (Index der menschlichen Entwicklung) vorgestellt. Er dient als ein experimentelles Maß, um die extremen Belastungen zu erfassen, die wir auf unseren Planeten ausüben.

Nach seinem Impulsvortrag wird Achim Steiner gemeinsam mit der Umweltökonomin Alexandra Brausmann, dem Meteorologen Andreas Stohl (beide von der Universität Wien) und Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens und Absolventin der Universität Wien, diskutieren. Die Moderation übernimmt Martin Kotynek, Chefredakteur der Tageszeitung „Der Standard“.

Wien (OTS)