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UniNEtZ Perspektivenbericht 2020

Das Projekt UniNEtZ bringt WissenschafterInnen und Hochschulen zusammen. Somit wird die Umsetzung der Agenda 2030 und ihren 17 SDGs in Österreich wissensbasiert gefördert. Im Frühjahr 2020 erschien der sogenannte Perspektivenbericht. 2021 folgt

der Optionenbericht.

Hauptproblemfelder und SDG-Interaktionen

Im Frühjahr 2020 wurde im Projekt UniNEtZ (hier) der Perspektivenbericht veröffentlicht. Dieser Bericht stellt die vorläufigen Ergebnisse der bisherigen Arbeit der einzelnen SDG Gruppen im Projekt dar. Darin werden je SDG die Rahmensetzungen sowie Fokussierung, Methodik und Hauptproblemfelder in Österreich erläutert. Zudem sind die wechselseitigen Interaktionen der SDGs zu lesen.

Beispiel: SDG 15 „Leben an Land“

Laut Perspektivenbericht 2020 zählen im Kontext des SDG 15 “Leben an Land” in Österreich Aspekte wie

  • Artenverlust und -gefährdung,
  • Habitatverlust und -gefährdung,
  • Bodendegradation und
  • Flächenversiegelung

zu den Hauptproblemfeldern einer (nicht-)nachhaltigen Entwicklung. Diese weisen  auch Interaktionen mit anderen SDGs auf. Dazu zählen laut Perspektivenbericht die SDGs 2 (z.B. nachhaltige Landwirtschaft und genetische Vielfalt), 6 (z.B. Schutz von gewässerbezogenen Ökosystemen), 11 (z.B. Nutzflächenkonkurrenz bei Siedlungsentwicklung und Bodenversiegelung) und 12. Neben zahlreichen mitwirkenden WissenschafterInnen und externen Beteiligten übernimmt die Universität für Bodenkultur Wien und ihre WissenschafterInnen die Patenschaft für das SDG 15 im Projekt UniNEtZ.

Auf dem Weg zum Optionenbericht 2021

Aufbauend auf diesen ersten Erkenntnissen des Perspektivenberichts 2020 werden im Laufe des Projektes UniNEtZ weiterführende und detaillierte Handlungsoptionen sowie Maßnahmen erarbeitet, welche schlussendlich im Optionenbericht am Ende des Jahres 2021 veröffentlicht werden.

Weiterführende Information

  • OS4S-Artikel “Interview: UniNEtZ und SDG-Umsetzungsprozess”: hier
  • OS4S-Artikel “UniNEtZ: Universitäten und die SDGs”: hier
  • Perspektivenbericht 2020 des Projekts UniNEtZ: hier
  • UniNEtZ Homepage: hier