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Live von der Rio+20 – 14.Juni

Clemens Mader und Philipp Schöffmann berichten.

Am zweiten Tag der Konferenz stand wieder ein abwechslungsreiches Programm auf der Agenda. In der Früh wurden in der PrepCom Meeting wieder an der Weiterentwicklung von „The Future We Want“ gearbeitet. Danach gab es ein Side-Event zu Sustainable Lifestyles.

Projekt zu nachhaltigen Lebensstilen

In diesem Side-Event wurde das EU Projekt: SPREAD Sustainable Lifestyles 2050 vorgestellt. In diesem Projekt wurden in global initiierten Multi-Stakeholderdialogen Fakten und Trends zu nachhaltigen Lebensstilen erhoben. Innovativ an diesem Projekt ist der globale Ansatz – es werden lokale Werte in Bezug auf Bedürfnisse berücksichtigt und so auch der Begriff nachhaltiger Lebensstil individuell definiert. In unterschiedlichen Regionen wurden somit Workshops mit ExpertInnen unterschiedlichen Hintergrunds veranstaltet, um so auch einen Multistakeholders Ansatz zu verfolgen.

Abendprogramm: Nachhaltigkeitsforschung

Am Abend stand dann noch ein besonders für die Nachhaltigkeitsforschung höchst relevanter Termin am Programm: Im Rahmen des Forum on Science , Technology & Innovation for Sustainable Development wurde die Future Earth Initaitive gestartet. Dies ist eine Kooperation von mehreren Organisationen: • International Council for Science (ICSU), • International Social Science Council (ISSC), • Belmont Forum (a high level group of major research funders), • UN Educational Scientific Cultural Organization (UNESCO), • UN Environment Programme (UNEP) , • UN University (UNU)  und • World Meteorological Organization (WMO) als Beobachter.
Gemeinsam haben diese Organisationen eine Initiative gestartet, um global Nachhaltigkeit in der Wisseschaftsagenda zu stärken. In einem ersten Schritt wurden dafür die folgenden Themen zu Clusterung der Forschung entwickelt:

•    Theme1: State of the planet: Earth and socio-ecological system trends processes and projections
•    Theme2: Resources for development and wellbeing: enduring food water and other ecosystem services.
•    Theme 3: Risks of catastrophe: global thresholds and disaster risk reduction.
•    Theme4: Critical regions: cities, mountain, polar zones and other vulnerable places.
•    Thene5: Low carbon societies: climate change, energy and the economy.
•    Theme6: Living with the sea: oceans coasts and blue societies.
•    Theme7: Global responses: managing change and governing the environment.
•    Theme8: Transformative pathways: towards sustainable future earth.
•    Theme9: „…“

Besonders an dieser Initiative ist, dass es sich um eine Multi-Stakeholder Initiative auf globaler Ebene handelt. Besonders junge Forscher und Forscherinnen sind dabei angesprochen sich internatioal zu engagieren. Neben den globalen UN Organisationen sind auch finanziell fördernde Organisationen in dem Konsortium, um der globalen Nachhaltigkeitsforschung auch finanziell eine Basis zu bieten.