Back to list

„Vernetztes Denken weltweit ermöglichen“

5 Fragen an die Filmemacherin Bady Minck, Regisseurin und Drebuchautorin von „MappaMundi“.

Wie sind Sie zu dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft gekommen?
Das Wissenschaftministerium hatte meine Filme gesehen und mich daraufhin eingeladen, ein filmisches Kunst-Wissenschaft-Projekt einzureichen.

Sie haben 2008 Ihren Film „MappaMundi“ präsentiert, in dem sie die Geschichte der Erde portraitieren. Was bewegte Sie zu diesem Film?
2008 wurde nur der Trailer präsentiert, der Film wird 2013 fertig. Ich habe immer schon sehen wollen, wie sich die Entwicklung der Erde in den letzten 700 Millionen Jahren bis heute abgespielt hat, doch leider gibt es keinen Film darüber. Deshalb musste ich ihn selber drehen.

Wo lagen die Herausforderungen bei diesem Film? Ist es schwieriger, die Geschichte der Erde zu erzählen als die von beliebigen Menschen?
Es ist in der Tat nicht leicht, 700 Millionen Jahre der Entwicklung der Erde in der sehr begrenzten Zeit eines Films und mit begrenztem Budget zu realisieren.

Wir leben im Zeitalter der Bilder. Wie lässt sich das Thema Nachhaltigkeit zeitgemäß kommunizieren?
Diese Frage wird der Film selbst hoffentlich beantworten können…

Wenn Sie die Chance hätten, ein Statement oder einen Aspekt Ihrer Arbeit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken – wie würde es lauten?
Grenzenloses, barrierefreies, vernetztes Denken weltweit ermöglichen.