Back to list

Theresa Hohenauer-Todd

Dissertandin an der Universität Innsbruck

Theresa Hohenauer-Todd

„Nachhaltigkeit zum Nutzen aller und nicht für kurzfristige Vorteile weniger“

Theresa Hohenauer-Todd (Mag.) wurde 1982 geboren und studiert Sprachwissenschaft in Innsbruck. Ein DaF-Auslandspraktikum führten sie u.a. nach Liberec. Danach lebte sie längere Zeit in Bratislava. Seit 2004 beschäftigt sie sich mit Deutsch als Fremdsprache und verfügt hier über langjährige Unterrichtserfahrung. Derzeit unterrichtet sie am BFI in Innsbruck und ist ebendort auch als ÖSD-Prüferin tätig.

Ursprünglich begann Theresa Hohenauer-Todd das Studium der Sprachwissenschaft im Jahr 2001 aus Neugier und zur Überbrückung eines Semesters, da sie an der Montanuniversität Leoben Industrieller Umweltschutz studieren wollte. Nachdem ihr Sprachwissenschaften aber sehr gefielen, ließ sie den Wechsel bleiben. 2004 ermöglichte mir Peter Anreiter (ao. Univ.-Prof. Dr.) eine Mitarbeit im Innsbrucker Team des Projekts „ALPKULTUR – Kulturhistorische Namen-Dokumentation im Alpenraum“ unter Isolde Hausner (Dr.) am Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Daraus ergaben sich Theresa Hohenauer-Todds Diplomarbeitsthema (Edition der Grenzbeschreibungen des Landgerichtes Lienz und Stadt Lienz, der Gerichte Lienzer Klause, Kals, Virgen und St. Jakob in Defereggen 1583. Transkription von Teilen der Urb. 59/8 und Urb. 59/9 und namenkundliche Bearbeitung des Materials) sowie weitere Projektmitarbeiten: Das proVision-Projekt „Werkzeuge für Modelle einer nachhaltigen Landnutzung“ und aktuell „WippDigital- GIS-gestützte Flurnamenforschung im Wipptal“.

Daneben absolvierte Theresa Hohenauer-Todd 2006 ein Praktikum für Deutsch als Fremdsprache (DaF) bzw. Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an der Technischen Universität Liberec, Tschechien. Seit 2007 unterrichtet sie in diesem Bereich diverse Kurse am BFI-Innsbruck. Durch diese Tätigkeit entwickelte sich auch ihr Dissertationsthema „Sprachpolitische Gerechtigkeit? Ein europäischer Vergleich nationaler Sprachtests als Teil der Integration in den Ländern Österreich, Frankreich, England, Spanien und Tschechische Republik“, an dem sie seit 2007 arbeitet und für das sie das Doktoratsstipendium der Universität Innsbruck erhalten hat.

Link:

WippDigital – GIS-gestützte Flurnamenforschung im Wipptal

Interessantes Highlight aus ihrem Forschungsgebiet:

Theresa Hohenauer: Die ehemalige Verbreitung von Hanf, Flachs und Biber. Eine sprachwissenschaftlich-kulturhistorische Analyse von Örtlichkeitsnamen in Österreich. (pdf)