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Petra C. Braun (ehemals Gruber)

Institutsvorständin an der JKU Linz und Lektorin an der Universität Wien

Petra C. Gruber

„Authentisch, einfach gut leben können, statt fremdbestimmt gelebt werden und viel haben müssen“

Petra C. Braun (Dr.) ist Vorständin des Interdisziplinären Forschungsinstituts für Entwicklungszusammenarbeit der Johannes Kepler Universität Linz (IEZ) in Gmunden, Lektorin für Internationale Entwicklung an der Universität Wien sowie Vorstandsmitglied von Slow Food in Oberösterreich.

Petra C. Braun wurde 1971 in Eisenerz geboren. Als sie während ihres Studiums 1992 eine Seminararbeit über den Erdgipfel in Rio schrieb, wurde ihr klar, dass sie sich dem Themen- und Handlungsfeld Nachhaltiger Entwicklungen widmen möchte. Nach ihrem Universitätsabschluss in Sozialwirtschaft mit Schwerpunkt Umweltpolitik und Entwicklungssoziologie 1995 arbeitete sie als Forschungsassistentin am IEZ. Nach ihrer Promovierung im Jahr 2000 war sie für die African Medical Research Foundation tätig. Von 2001 bis 2010 war Petra C. Braun Geschäftsführerin des Instituts für Umwelt – Friede – Entwicklung (IUFE) in Wien.

Forschungs- bzw. Bildungsreisen führten sie nach Südafrika, Tanzania, Zimbabwe, Uganda, Sri Lanka, Bolivien, Äthiopien, Mosambik, Indien und Äthiopien. Darüber hinaus war Petra C. Braun österreichisches Delegationsmitglied bei der UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg 2002.

Die Fokussierung auf Hungerbekämpfung, Ernährungssicherung/-souveränität und nachhaltige Landwirtschaft ergab sich aufgrund der als gesellschaftlich besonders relevant erscheinenden Transformationsprozesse der Agrar- und Ernährungssysteme hin zu Nachhaltigkeit sowie einer „persönlichen Leidenschaft für Lebensmittel“.

Links:

Wissenschaftlicher Werdegang von Petra C. Braun

Interdisziplinäres Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit

Slow Food Linz

Schwerpunkte:

  • Nachhaltige Ressourcennutzung und Ernährungssicherung/-souveränität
  • Transformationsprozesse hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen
  • Resilienz und Stärkung lokaler Gemeinschaften
  • Livelihoods & Rights based approach

Weiterführende Informationen und interessante Highlights aus dem Forschungsgebiet:

  • Gruber, P. C. / Hauser, M.: Nachhaltige Ernährungssicherung bei sich verändernden klimatischen Bedingungen. Grundlagenpapier für strategische Überlegungen. Hrsg. von Deutsche Welthungerhilfe, Bonn 2011.
  • Gruber, Petra C. (Hrsg.) (2010): Wie wir überleben! Ernährung und Energie in Zeiten des Klimawandels.Opladen: Verlag Barbara Budrich.
  • Gruber, Petra C. (Hrsg.) (2009): Die Zukunft der Landwirtschaft ist biologisch. Welthunger, Agrarpolitik und Menschenrechte.Opladen: Verlag Barbara Budrich.
  • Gruber, Petra C. (Hrsg.) (2008): Nachhaltige Entwicklung und Global Governance. Verantwortung Macht. Politik.Opladen: Verlag Barbara Budrich.
  • Gruber, Petra C. (Hrsg.) (2005): Zeit für Nachhaltigkeit. Schriftenreihe Bildung & Nachhaltige Entwicklung.Wien/Münster: VerlagshausMonsenstein & Vannerdat.
  • Gruber, P. C. (2010): Vom Ende des Hungers in der Welt. In: Loibl, E./Hoppichler, J. (Hrsg): Schmackhafte Aussichten? Lebensmittelversorgung der Zukunft. Wien: Forschungsbericht Nr. 63 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen Wien.