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Marina Fischer-Kowalski

Gründerin des Institut für Soziale Ökologie

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„Den tiefgehenden Zusammenhang des Sozialen mit der Natur zu demonstrieren, im Guten wie im Bösen, daran ist mir gelegen“

Marina Fischer-Kowalski (Univ.-Prof. Dr.) ist Professorin für Soziale Ökologie an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt sowie Dozentin für Soziologie an der Universität Wien. Zudem ist sie Gründerin des Institut für Soziale Ökologie, das sie bis 2011 leitete. Zu ihren Schwerpunkten gehören unter anderem sustainability transitions, Theorien des sozialen Wandels und Umweltsoziologie. Neben diversen Gastprofessuren war sie unter anderem bei der OECD in Paris tätig.

Zu ihrem Forschungsgebiet kam Marina Fischer-Kowalski durch Zufall. Zunächst war sie als Soziologin am Institut für Höhere Studien tätig, bis der Falter und der Kiepenheuer-und-Witsch-Verlag mit der Frage an sie herantraten, ob sie eine Ökobilanz Österreich erstellen könne. Diese Arbeit hat sie schließlich mit der professionellen Umweltszene in Berührung gebracht.

„Worum es mir immer schon gegangen ist, ist zu zeigen, dass wir in ganz hohem Maße mit unseren Naturbedingungen verbunden sind – mit unserem Körper, mit unserer Wirtschaftsweise, mit unserem Alltagsleben, mit unseren Glücksmöglichkeiten“, so Marina Fischer-Kowalski. „Das läuft alles über die Natur.“

Links:

„Beyond GDP“: Neue Verfahren zur Vermessung der Welt
Rio+20: Prinzip Hoffnung
Immer Ärger mit dem Rebound
„Ich halte die Menschen nicht für dauerhaft vertrottelt“
The Power of One
Marina Fischer-Kowalski auf der Uni Klagenfurt
Wikipedia über Marina Fischer-Kowalski

Schwerpunkte:

  • Soziale Ökologie
  • Gesellschaftlicher Stoffwechsel
  • Sustainability transitions
  • Theorien sozialen Wandels
  • Umweltsoziologie
  • Gesellschaftliche Ressourcennutzung
  • Umweltinformationssysteme