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HELIOPOLIS UNIVERSITY for Sustainable Development

Eine Universität stellt sich vor.

HU

Die 1977 gegründete ägyptische Entwicklungsinitiative SEKEM wurde für ihren ganzheitlichen Einsatz in Wirtschaft, Ökologie, Gesellschaft und Kultur nicht nur im Jahre 2003 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Ihr Gründer Prof.Dr.Ibrahim Abouleish wurde auch mit dem Titel „Outstanding Social Entrepreneur“ der Schwab-Foundation gewürdigt  und erhielt im April 2012 den „Oslo Business for Peace Award“, den die ICC ( International Chamber of Commerce) gemeinsam mit „Business for Peace Foundation“ vergibt. Die Medizinische Universität Graz und die Technische Universität Graz verliehen dem SEKEM-Gründer das Ehrendoktorat.

Gründung der ersten Universität für nachhaltige Entwicklung

Als Teil der „SEKEM-Vision“ eröffnet die Heliopolis University for Sustainable Development neue Perspektiven im Rahmen eines durchgängig vernetzten Konzepts von Bildung, ökologischer Landwirtschaft, nachhaltigem Wirtschaften und sozialer Entwicklung. Sie wird im Herbst 2012 in Kairo als private und nicht auf Gewinn ausgerichtete Privatuniversität  ihren Betrieb aufnehmen als zweifellos weltweit erste und einzige Universität, die Nachhaltigkeit als zentrales Anliegen hat  – und dies in einer politisch und wirtschaftlich wahrhaft nicht leichten Situation. Dr. Ibrahim Abouleish sieht diese Gründung auch als ein deutliches Signal, zum Aufbau eines neuen Ägypten einen konstruktiven Beitrag zu leisten.

„Heliopolis University educates young people in the spirit of sustainable development in all four dimensions of life: economy, ecology, society and culture.It encourages them to become activists who change the world around them with a holistic view on life.“

Die Heliopolis Universität wird in der ersten Ausbaustufe Bakkalaureatsstudien in drei Fakultäten anbieten:

  • Business and Economics for Sustainable Development
  • Engineering and Technology
  • Pharmacy

Für alle Studierenden gibt es ein verpflichtendes Core Program – vergleichbar dem studium fundamentale aus den Anfängen der europäischen Universitäten – zur Förderung der individuellen Kreativität in den Bereichen Künste, Sozialwissenschaften, Natur und Community sowie Sprachen.
Umfassende Informationen über die Heliopolis-Universität finden Sie hier.

Gemeinnützige Einrichtungen als Unterstützung

Es gibt in Europa fünf gemeinnützige Einrichtungen, die im Sinne einer interkulturellen Förderung SEKEM und derzeit insbesondere die neue Heliopolis Universität aktiv unterstützen. Es sind dies Vereine in Skandinavien, in den Niederlanden, in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich. Dass abendländische Kernkompetenzen wie Rationalismus, künstlerische Grenzüberschreitungen und wirtschaftliche Innovationen dann Zukunft haben, wenn sie sich mit der menschlichen Unmittelbarkeit und Wärme des Orients sowie mit den im Islam tief verwurzelten sozialen Idealen hin zu einer integrativen Nachhaltigkeitskultur verbinden, gehört zu den Grundüberzeugungen von SEKEM und der europäischen SEKEM-Vereine. Die Heliopolis Universität will diesen Gedanken in die Tat umsetzen und nachhaltige  Entwicklung in allen Bereichen unserer Gesellschaft fördern.

SEKEM-Österreich steht allen Interessenten und Nutzern der Initiative „OpenScience4Sustainability” sehr gerne als Vermittler und österreichische Kontaktstelle zur Verfügung. Die neu startende Heliopolis Universität, die bereits jetzt vielfältige wissenschaftliche Kontakte zu einer Reihe von österreichischen Universitätsinstituten pflegt, freut sich über jede Kontaktaufnahme. Sobald der Universitätsbetrieb im Herbst begonnen hat, wird sich die Heliopolis Universität in die sehr zu begrüßende österreichische Initiative einer der Nachhaltigkeit gewidmeten Diskussionsplattform einbringen.

Kontakt und Links
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