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„Denken Sie nicht nur an Europa“

5 Fragen an Hermann Becke, Obmann des gemeinnützigen Vereins Sekem Österreich.

Wie sind Sie zu Ihrem Forschungsgebiet gekommen?

Der Nachhaltigkeitsgedanke beschäftigt mich seit langem – nicht zuletzt durch meine Anregung und Mitwirkung war die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz eine der ersten österreichischen Universitäten, die den Gedanken der Nachhaltigkeit von Anbeginn an im Entwicklungsplan verankert hatte.

Was kann jeder Einzelne zur Nachhaltigkeit beitragen?
Bei jeder persönlichen Aktivität möglichst alle Aspekte der Nachhaltigkeit mitbedenken und versuchen, jungen Menschen (aber auch Entwicklungsländern!) ein Vorbild zu sein.

Mit welchem Thema der Nachhaltigkeitsforschung befassen Sie sich?
Ich bin kein Forscher, sondern ich versuche, Netzwerke – insbesondere ägyptisch-österreichische – zu fördern und aufzubauen.

Welche Ergebnisse Ihrer Arbeit möchten Sie mit uns teilen?
Die Nachhaltigkeitsphilosophie von SEKEM sowie die Ergebnisse der seit 2007 publizierten Nachhaltigkeitsberichte.

Gibt es noch etwas, was Sie den Besuchern unserer Website ans Herz legen möchten?
Denken Sie nicht nur an Europa, sondern vor allem auch an die arabischen Länder im Umbruch – SEKEM und die Heliopolis Universität versuchen hier Brücken zu bauen und gemeinsames Bewußtsein zu schaffen.